Harry Tincknell hat Aston Martin im zweiten freien Training der WEC in Barcelona an die Spitze gebracht. Im Valkyrie mit der Nummer 007 fuhr er früh in der 90-minütigen Session 1:31,712 Minuten. Der Genesis mit der Nummer 17 blieb nur 0,038 Sekunden dahinter.

Robert Kubica stellte den Ferrari von AF Corse auf Rang drei. Die ersten drei Hypercars lagen damit innerhalb von 0,084 Sekunden. Cadillac und Toyota vervollständigten die ersten fünf Positionen und sorgten für fünf unterschiedliche Hersteller in dieser Gruppe.

In der LMGT3 setzte sich Garage 59 mit dem McLaren Nummer 58 durch. Finn Gehrsitz markierte 1:41,650 Minuten und lag damit rund drei Zehntelsekunden vor dem Lexus von Akkodis ASP. Für Gehrsitz folgte die Bestzeit auf einen Unfall beim vorherigen Lauf in Fuji.

Die Ergebnisse zeigten ein enges Feld am Trainingsfreitag. Sie waren allerdings noch keine Entscheidung über Startplätze oder Rennstärke. Unterschiedliche Arbeitsprogramme und der Umgang mit den Reifen bleiben gerade vor einem Sechsstundenrennen wesentliche Größen, die eine einzelne schnelle Runde allein nicht abbildet.

Quellen

Nachrichtenstand: 16.10.2026.